Donnerstag, 4. Februar 2016

Und die Dornen spür ich heute noch

von Natascha Bergvolk




Daten zum Buch:
Autor: Natascha Bergvolk
Verlag:
Books on Demand; Auflage: 1 (10. November 2015)
Seiten: 216
Preis: ab 12,90 € 


Sylvia erlebt ihre Lebensgeschichte beim Schreiben noch einmal hautnah. Besonders betroffen macht sie, dass sie scheinbar kein Glück bei dem anderen Geschlecht hat. Als sie sich bei ihrem leiblichen Vater darüber beschwert, sagt dieser ganz erschrocken: „Aber Kind so kannst du nicht denken, du bist ein Kind der Liebe. Wir haben dich unter Rosen gezeugt." Ihre Antwort darauf, traf ihn schmerzlich. Sylvia laufen Tränen über die Wangen und sie sagt: „Ja und die Dornen spüre ich heute noch." Die junge Frau ist überzeugt, dass sie gestraft wird für die Fehler ihrer Eltern. Das Fiese daran ist, sie kennt diese Menschen gar nicht richtig.
Es ist Nachkriegszeit, eine sehr harte Zeit, ohne Frage für jederman.
Ich wollte mit diesem Buch einer noch unbekannten Autorin eine Chance geben.  Auch Selbstverleger sollen eine Chance bekommen, gelesen zu werden. 
Leider hat mich dieses Buch sehr enttäuscht. Es ist wie eine Erzählung. Irgendwie ohne Spannung, einfach so erzählt. Die Protagonistin war mir sehr unsympatisch und naiv. Die ganze Geschichte ist sehr übertrieben. Ich hatte das Gefühl, ich soll doch Mitleid haben und noch mehr Mitleid. Aber so kam das bei mir nicht rüber. Die Sprache passt teilweise auch nicht in die Zeit. 
Ich habe es trotzdem bis zum Ende gelesen, obwohl ich so garnicht überzeugt war.
Für mich ist dieses Buch leider nicht zu empfehlen.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen